Großstadtrevier - Eine Serie zieht um | Doku & Reportage | NDR Doku "Es wird heftig. Aber es gibt Sachen, die kann man nicht vermeiden im Leben. Schade. Schade, schade", sagt Jan Fedder kurz vor einer seiner letzten Szenen in der alten Wache. Die Doku begleitet Jan Fedder und dessen Kolleginnen über ein Jahr lang von den letzten Dreharbeiten in der alten Wache des „Großstadtreviers“ in Hamburg Bahrenfeld bis zu den ersten Drehtagen in der neuen Wache im Studio Hamburg. Dass die 33. Staffel der ARD-Kultserie auch Jan Fedders letzte sein wird, konnte zum Zeitpunkt der Dreharbeiten keiner ahnen.

Der Film zeigt neben den Setbeobachtungen viele Monate harter Arbeit von Architekt Thomas Stromberger und Requisiteur Jan Meybek, von Umzugspackern und Handwerkern. "Im Grunde wollte jeder original seinen Schreibtisch mitnehmen. Niemand wollte irgendwas hierlassen.", erzählt Requisiteur Jan Meybek. Doch wie soll das gehen? Die alte Wache fliegt bei einer Explosion in die Luft und mit ihr die über die Jahrzehnte lieb gewonnene Einrichtung. Wird es den Schauspielern gelingen, ein paar Requisiten mit in die neue Wache rüber zu retten?

Die Produktion muss noch ein neues Außenmotiv finden und am Ende wird die Zeit doch etwas knapp, bis die Dreharbeiten der 33. Staffel beginnen sollen. Mit der ersten Klappe in der neuen Wache steht auch der renommierte Kameramann Hagen Bogdanski vor der Herausforderung, Kamera und Regie beim "Großstadtrevier" zu übernehmen, während Fedder und seine Schauspiel-Kollegen noch mit den neuen Räumlichkeiten warm werden müssen.

"Großstadtrevier - Eine Serie zieht um" zeigt in ruhigen Bildern und erlebigen Reportage-Szenen, was es heißt, wenn ein Urgestein des deutschen Fernsehens noch einmal neu aufbricht. Ein emotionaler Umzug für die Produktion und die Schauspieler.

Mehr dazu: https://www.ndr.de/fernsehen/programm/epg/Grossstadtrevier-Eine-Serie-zieht-um,sendung994618.html

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Leben im Betonklotz - Ein Dorf auf 23 Stockwerken | SWR Doku Das "Elsa-Viertel" am Stadtrand von Mainz ist mit seinen hohen, massiven Betonklötzen schon von Weitem zu erkennen. Hier leben knapp 5.000 Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen. Es galt lange als sozialer Brennpunkt in Mainz mit Vandalismus, Drogen, Polizeieinsätze. Der Ruf von damals hält sich bis heute. Das SWR-Team geht 15 Tage lang vor Ort auf Spurensuche. Kann sich ein Problembezirk verändern? Welche Strukturen müssten für verdichtete Wohnräume geschaffen werden? Und fragt nicht zuletzt: Finden die Bewohnerinnen und Bewohner im Hochhaus ihr Glück?

Kein Schicksal darf verloren gehen
Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung hat sich das Problemviertel „Elsa“, wie es liebevoll von den Bewohnerinnen und Bewohnern genannt wird, verändert. „Der Betonklotz, der macht den Leuten Angst. Man glaubt, es ist alles nur anonym. Aber ich widerspreche dem Ganzen. Es muss nicht anonym sein, es kommt immer auf jeden Einzelnen an”, sagt Bewohnerin Isolde Wrobbel. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter gründeten in dem Viertel den „Stadtteiltreff“ und versuchen Tag für Tag, nachbarschaftliche Strukturen aufzubauen. Ihr Ziel lautet: Kein Schicksal darf im Betonklotz verloren gehen. Auch Hausmeister Andreas Los kämpft für seine „Elsa“. Er straft jeden Verstoß gegen die Hausordnung sofort. „Mach mir keine Probleme, mache ich dir keine Probleme“ ist sein Motto.

Suche nach Glück
Und die Bewohner selbst? Sie suchen ihr eigenes kleines Glück: Ali möchte am liebsten Abitur machen. Mira will unbedingt ihren Hauptschulabschluss nachholen. Casaoui beginnt nach seiner kriminellen Vergangenheit eine Karriere als Rapper. So unterschiedlich die Menschen in der “Elsa” auch sind, eines eint sie alle: die Suche nach etwas Glück und ihr täglicher Kampf dafür.

Diese Doku von Kira Rutkowski mit Philip Flämig aus der SWR-Reihe betrifft trägt den Originaltitel: Leben im Betonklotz - Die Suche nach etwas Glück, Ausstrahlungsdatum: 22.01.2020.
Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.

Wir sind in den Kommentaren nach dem Rapper Casaoui gefragt worden, hier ein Link
https://www.youtube.com/channel/UCpJvaBb1sjhAdFICntVRNyQ

Und die Musik bei Minute 26 ist:
Time von Charvet, Baptiste Trägertitel: Le psychiatre et l'assassin

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